Der “Unendlicher Spaß” hat doch ein Ende. Nach 1410 Seiten und noch ein mal viel zu vielen Seiten an Fußnoten ist David Foster Wallace’ Roman zu Ende. Und?

(via einefragevonstil)
Mich hat’s erwischt. Ich will kein neues Buch mehr anfangen, dass entweder weniger Seiten, weniger Sprachniveau oder einen Plot hat, den man auch als solchen erkennt und auf den zielgerichtet hingearbeitet wird. Oder (was am wahrscheinlichsten ist) alles zusammen. Ich will nicht mehr. In ziemlich genau 40 Tagen habe ich dieses Buch nicht nur gelesen, ich habe es förmlich gefressen. Was ein Vorteil ist, denn jetzt kann ich es noch mal lesen, langsam und gemütlich und all die kleinen Einzelheiten genießen, die sich mir beim ersten Lesen dieser unglaublichen Vielschichtigkeit garantiert noch nicht erschlossen haben. Aber genug der Lobeshymnen. Das wird ja langweilig.
Neue Bücher auf meinem Stapel: Terry Pratchett, Umberto Eco, Brecht und irgendwas mit lustigem Cover. Rezensionen Subjektive Meinungsdingse erwünscht?