Mittwoch, 16:53 Uhr. Und ich bin hundemüde. Ein bisschen Jetlag hab‘ ich dann wohl doch abgekriegt. Wäre ja auch doof, wenn nicht, dann würde ja eine Reiseerfahrung fehlen. Oder so.
Abgesehen davon kann man Heimweh ganz gut mit einer Tasse Tee (oder ungefähr acht Tassen) und einer Tafel Schokolade (Ja, wirklich nur eine. Der Mist ist teuer hier.) bekämpfen. Was fehlt sonst noch? Ach ja, die Sehenswürdigkeiten. Der LonelyPlanet empfiehlt, in die diversen Weinmachereien (Wie heißt das gleich richtig?) zu gehen und Surfen zu lernen. Also, Surfen am Strand und nicht dort, wo der Wein gemacht wird. Das Surfen spare ich mir aber dank ungefähr 9°C Wassertemperatur und Wein ist ja auch nicht so mein Ding, doch zum Glück gibt es noch andere Getränke hier. Zum Beispiel Cider. Was das nu genau ist, habe ich noch nicht rausgefunden, aber es hat irgendwas mit Äpfeln zu tun. Und es hat ungefähr 8% Alkohol, ist also genau das Richtige für mich. Schmeckt auch erstaunlich gut.
Was es sonst noch in Gisborne zu sehen gibt, ist nicht direkt in Gisborne, sondern eher weiter oben. Nach gefühlten 300 Treppenstufen kriegt man folgende wunderbare Aussicht, zu der ich normalerweise nicht gehöre:
Hat sich doch gelohnt. Und nur zur Erinnerung: Dies ist ein Tag im tiefsten Winter. Mit 13°C und so. Nun denn, ich bin gespannt auf den Sommer.



Cider ist Apfelwein und sorgt immer mal wieder für Missverständnisse zwischen Amis und Leuten, die Englisch sprechen – bei den Amerikanern ist das nämlich eher so ‘ne Art naturtrüber Saft.
Gut zu wissen. Noch besser aber: Die Literflasche noch nahezu voll im Kühlschrank.
übringens heißt das zeug in frankreich cidre
Und es macht garantiert auch da verdammt Köppi-Aua. Scheißndreck, brummt mir der Schädel. ^^
hrhr. hätte ich dir auch sagen können
Ach ja. ein wenig lächeln hättest du auf dem bild schon können. Hast du nicht einmal gesagt, dass du keine bilder von dir online stellen wolltest? *pieks pieks*
lieben gruß
janusch
Pfff. Desperate times und so.