Aus gegebenem Anlass, weil Oslo ja auch so schlimm ist und überhaupt:
Christchurch has been hit by two strong aftershocks this afternoon. GNS Science reported a 5.5 quake centred 10km south-east of Christchurch and 11km deep at 1pm, followed by a 6.0 quake, 9km deep at 2.20pm.
(via TVNZ)
Oslo: 80 Menschen. Christchurch: Mehrere hundert mittlerweile. Leute, verschiedene Menschen haben verschiedene Interessen und wenn jemand auf facebook sagt, dass es ihn schwer berührt hat, als irgendeine Rennpferdlegende vor seinen Augen gestorben ist, ist das völlig okay. Genau so ist das völlig okay, wenn es jemanden traurig stimmt, dass Amy Winehouse gestorben ist. Das heißt nicht, dass man diejenigen jetzt anfeinden müsste, sie wären herzlos und kaltblütig, weil sie sich nicht zu Oslo äußern. Weil Oslo wäre ja viel schlimmer. Scheiße, denkt mal zwischendurch wieder an die Menschen in Christchurch oder Japan. Die sind nämlich richtig gefickt. Stellt euch einen Winter vor ohne Haus, ohne Trinkwasserzugang und ohne Heizmöglichkeit. Bitteschön, auf’s Maul nämlich.
Ich muss jetzt mal wieder das ultimative Totschlagargument bringen: “(Ver-)hungernde Kinder in Afrika”…
Ernsthaft: All diese Ereignisse sind schlimm, was man aber auf gar keinen Fall tun sollte ist, sie gegeneinander abzuwägen. Ein totes Rennpferd ist auch dann schlimm, wenn gleichzeitig 80 Menschen erschossen wurden. Jeder Tod, jede Tragödie ist schlimm. Für die Angehörigen besonders. Sie erinnern einen aber immer wieder daran, Demut zu bewahren und sich darauf zu besinnen, welch glückliches Leben man (im Vergleich) führen kann.
Amen. http://twitpic.com/5un992
Exactly. Danke Leute.