Gesund leben.
Tauranga. Es geht mir gut.

(via einefragevonstil)
Nach anderthalb Wochen hat sich ein Tagesrhythmus eingestellt, der mich durchaus erschreckt. Voll von genug Schlaf, gesundem Essen und Sport und so ganz ohne Alkohol und durchfeierten Nächten. Und Geld wird hier auch nicht wirklich ausgegeben, vergisst man mal ganz kurz die Miete von umgerechnet rund 40€ die Woche für ein Zimmer mit Bett, drei Mahlzeiten am Tag, Warmwasser sowie Internet. Ansonsten gibt es hier Drei-Minuten-Schokokuchen, Strand, Ozean und Sonnenschein. Nur Fotos, die gibt es nicht. Denn im heiß geliebten Hostel in Taupo hat irgendjemand mein Kabel mitgehen lassen. Oder es ist von selbst aus dem Zimmer gelaufen. Wer weiß.
Erinnert ihr euch noch?
Erinnert ihr euch noch? Aus Lollys wurden Zigaretten, Wasser wurde gegen Wodka getauscht. Erinnert ihr euch noch, als Schutz hieß, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen? Als das Schlimmste was ein Mädchen von einem Jungen bekommen konnte, Läuse waren? Als Papas Schultern der höchste Platz und Mama die größte Heldin war? Die Feinde nur unsere Geschwister und das einzige Rauschgift, das wir kannten, Hustensaft war? Als der schlimmste Schmerz, den man fühlen konnte, der war, wenn man auf die Fresse fiel? Und an die Zeit, in der Abschiedsgrüße nur bis morgen galten? Erinnert ihr euch? Und wir konnten nicht warten, erwachsen zu werden.
(via marliinuss)
Etwas motiviertere Zwischenmeldung
Immer noch Taupo, aber seit gestern fühlt sich das wie Sommer an. Und man sieht die Berge von hinterm See. Man erkennt jetzt auch alle irischen Backpacker auf hundert Meter: Die Sonne knallt hier dank Ozonloch dermaßen, dass die alle nach rund zehn Minütchen knallrot anlaufen. Süß.
Eigentlich wollte ich in sechs Tagen weiterziehen, aber seit gestern könnte ich zwischen zwei bezahlten Jobs wählen, wenn ich denn wollte. Würde aber heißen, dass ich bis ungefähr Dezember hier steckenbleibe. Und das ist nicht zwingend das, was ich wollte. So ein Jahr ist irgendwie dann doch verdammt kurz. Viel zu kurz, um es genau zu nehmen.
Ansonsten komme ich ganz gut klar. Im Gegensatz zu meinen Zimmergenossinnen esse ich auch nicht jeden zweiten Tage bei McDonalds oder Subway, sondern koche tatsächlich jeden Tag selbst. Nahezu. Zwei mal war ich dann doch zu faul. Aber da gab es Fish&Chips. Yeah.
Und dann war da noch der Skydive. Es ist erstaunlich, was man so an Grenzen überwinden kann. Und ich will auf jeden Fall irgendwann einmal alleine aus so einem Flugzeug hüpfen. Bang Boom Bang.
I’m learning to fly…
4570 Meter. Und irgendwann mache ich den Sprung alleine. Grenzen gibt es keine mehr.
Pläne

(via einefragevonstil)
Nächsten Samstag ab nach Wellington, Barmanager anrufen, hoffentlich ‘nen Job kriegen. Da bleiben bis Dezember. Bisschen Geld verdienen, dann runter nach Queenstown und skydiven.
So weit, so gut.
3962 Meter
Das Jobangebot vom Stripclub
100$ pro Abend plus alles, was man auf der Bühne so zugesteckt kriegt. Macht an einem durchschnittlichen Freitagabend rund 500$. Fürs Tanzen. Eieieieieieiii.






